Wöchentliches Magazin - Wajischlach - Jüdischsein im Exil

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Kislev 11, 5772 · December 7, 2011
Wajischlach - Jüdischsein im Exil

Sehr geehrte Leserschaft,

am Anfang der Sidra Wajischlach bemerkt Raschi zum Verse (Genesis 32, 5) "Bei Laben habe ich verweilt (hebr.: garti)" dies: "Bei dem sündhaften Laban habe ich verweilt und dennoch die 613 Mizwot beobachtet" (der Zahlenwert der Buchstaben des Wortes "garti" ist 613). Und eben dies war es, was Jakob dem Esau mitteilen ließ. Dazu musste man drei wesentliche Punkte zu verstehen suchen, und zwar: erstens, welche Verbindung zwischen Raschis Erklärung und dem einfachen Wortsinn besteht; zweitens, warum es notwendig war, dies dem Esau mitzuteilen; und drittens, welche Lehre wir selbst daraus entnehmen müssen.

Die Erklärung zum ersten Punkte ist diese: Bei Laben hatte er wie ein Fremdling verweilt. Das heißt, für Jakob waren alle Angelegenheiten Labans, sein Reichtum, sein Besitz, ganz unwichtig und belanglos; sie waren für ihn also etwas "Fremdes", er hatte zu ihnen keine persönliche Beziehung. Jakobs "Heim", seine Interessenssphäre, war allein das Ideelle – Dinge, die das Innenleben, die Seele, angehen: Tora und Mizwot. Alles andere war für ihn unwichtig.

In diesem Sinne, Gut Schabbes


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